Der SSV Erfurt Nord bittet um Mithilfe

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

Sport verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Ich glaube jeder von uns hat dies bereits einmal bei unseren Vereinsveranstaltungen, wie dem jährlichen Zooparklauf, dem Adventsschwimmfest, dem Vereinssommerfest oder auch durch die Sportübertragungen im TV erfahren. Und ich glaube, auch wir sind uns dessen alle bewusst.

Ihr alle lest, seht und hört über die aktuelle Flüchtlingswelle, die Europa erreicht. Auch in Erfurt werden in den nächsten Wochen viele Familien, Greise und Jugendliche aus dem Nahen Osten eintreffen. Sie erhalten in der Erstunterkunft ein Bett und haben Zugang zu sanitären Anlagen, zu medizinischer Versorgung und zu Essen und Trinken, also zu den grundlegenden Notwendigkeiten. Darüber hinaus ist die Luft dünn und es stellen sich viele Fragen wie zum Beispiel: Der Winter steht vor der Tür, was haben die Menschen anzuziehen? Womit werden die Kinder spielen, um sich vom Stress der tausende Kilometer langen Reise und den teils traumatischen Erlebnissen ablenken oder befreien zu können?

Als Sportlerinnen und Sportler können wir hier helfen. Und wir können viel tun, um die aus dem Boden schießenden Hilfsgruppen und Initiativen bei ihrem Engagement zu unterstützen. Aus diesem Grund bitte ich euch – jede Abteilung, ja jede Sportlerin und jeden Sportler: Bitte geht in euch, bitte nehmt euch Zeit, bitte überlegt, was ihr tun könnt. Ich bin mir sicher, viele von euch helfen bereits oder haben sich dazu bereits Gedanken gemacht. Jetzt ist die richtige Zeit, aufzustehen und zu zeigen, wozu wir fähig sind!

In den kommenden beiden Wochen könnt ihr jeweils Dienstag (22.09 + 29.09.) und Mittwoch (23.09. + 01.10.) von 17.00 – 19.00 Uhr auf unserem Sportplatz in der Essener Straße Spenden bei unserer Geschäftsführerin Christina Möller abgeben. Wir werden diese dann zeitnah an die Flüchtlingsunterkünfte weiterreichen.

Ich meine, je besser wir unsere neuen Nachbarn jetzt aufnehmen und integrieren, desto wertgeschätzter und willkommener fühlen sich die Menschen und desto besser gelingt die Integration in unsere deutsche Kultur, unsere gewachsenen Werte- und Verhaltensnormen. Als Sportlerinnen und Sportler können wir mit Engagement und mit gutem Beispiel voran gehen.

In diesem Sinne „Sport frei!“,

Euer Torsten

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